
05.12.25 –
Mit vielen Eindrücken und frischen Ideen sind Lisa Geiger und Verena Regner, Vorstandsmitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreisverband Passau Land, von der 51. Bundesdelegiertenkonferenz in Hannover zurückgekehrt. Als erstmalige Delegierte nutzten sie die Konferenz vom 28.11. bis 30.11.25 nicht nur für politische Diskussionen und Abstimmungen, sondern auch für den Austausch mit
Grünen aus ganz Deutschland. Zwei Anträge standen für die Beiden im Mittelpunkt der Konferenz:
„Für Frieden in Freiheit – konsequent europäisch handeln“ und „Kurs Zukunft – sozial gerecht aus der fossilen Abhängigkeit“.
Im ersten Antrag wird von der Bundesregierung gefordert, den Schutz der Bevölkerung sicherzustellen und bestmöglich auf einen Angriff vorbereitet zu sein. Hier geht es neben dem Zivilschutz auch um eine verbesserte personelle Ausstattung der Bundeswehr. Viel Diskussionsbedarf gab es zum Thema Wehrpflicht. Schließlich wurde beschlossen, dass die Grünen sich beim Thema Pflichtmusterung hinter die Pläne der Bundesregierung stellen. Desweiteren lehnen sie einen Pflichtdienst ab - niemand soll zum Dienst an der Waffe gezwungen werden. "Wir Grünen ducken uns nicht weg bei dieser schwierigen Debatte, sondern wollen unsere Sicht der Dinge einbringen. Zentral für uns ist hier die Perspektive der jungen Menschen", so Lisa Geiger. Insgesamt brauchen wir aber eine breite Debatte darüber, wie wir auf die veränderte Bedrohungslage als gesamte Gesellschaft reagieren.
Der zweite Antrag betont die Dringlichkeit eines sozial gerechten Klimaschutzes als zentrale Zukunftsaufgabe. "Klimaschutz, wirtschaftliche Modernisierung, sozialer Zusammenhalt, Sicherheit und Freiheit gehören zusammen. Wer Klimaziele erreichen will, muss sie gerecht gestalten", heißt es im Positionspapier. Gefordert werden unter anderem die Einführung eines Klimagelds ab 2027 um Haushalte zu entlasten, Förderprogramme sozial gerecht zu gestalten, eine Stärkung der Bahn um saubere Mobilität für alle zu ermöglichen sowie Kommunen bei der Klimaanpassung zu unterstützen, um dadurch die Gesundheit der Bürger zu schützen. "Klimaschutz darf kein Luxus sein, den sich nur Reiche leisten können. Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz gehören für mich zusammen. Wer weniger Geld hat, leidet am meisten unter den Auswirkungen des Klimawandels - dem wollen wir entgegen wirken", so Verena Regner.
Außerdem sammelten Lisa Geiger und Verena Regner als Social Media Beauftragte des Kreisverbands wertvolle Expertise im Umgang mit digitaler Hetze. „Im Gespräch mit HateAid haben wir konkrete Handlungsstrategien an die Hand bekommen, wie wir mit digitaler Gewalt umgehen können. Auch für die analoge Sicherheit haben wir wichtige Tipps bekommen, die wir beim nächsten Treffen an unsere Mitglieder weitergeben können, erklären die beiden.
Insgesamt blicken die Delegierten sehr positiv auf die Konferenz in Hannover zurück.
Kategorie
Demokratie | Soziales | Wahlen
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