"Dem Holzbau gehört die Zukunft"

Grüne auf Info-Besuch in Aidenbach

24.04.21 –

Klima- und Umweltschutz werden auch beim Bauen immer wichtiger, dabei gewinnt der Baustoff Holz an Bedeutung. Das hat auch die Bayerische Staatsregierung erkannt: "Wer ein Holzhaus baut, leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz." Das wissen die Grünen-Kreisrätinnen Halo Saibold und Jutta Koller, die Markträte Evi Pöppl und Karl Heinz Forster sowie Sascha Müller vom Grünen-Kreisvorstandsmitglied auch, wollten aber mehr erfahren. In Aidenbach besichtigten sie ein fertiges und ein im Rohbau befindliches "Vollholz-Haus". Das Resümee danach: "Dem Holzbau gehört die Zukunft."

Empfangen wurden die wissbegierigen Ökopolitiker von Reinhard Eichinger, Inhaber der Firma "Eichinger Holz 100". Unter seiner Regie sind inzwischen drei Vollholzhäuser im Bungalowstil in Aidenbach errichtet worden. Zwei weitere dieser Massivholzbauten, ein großes Einfamilienhaus mit Therapiepool und Aufzug sowie ein Doppelhaus – folgen noch in diesem Jahr.

Seit Jahren befasst sich Reinhard Eichinger schon mit den ökologischen und gesundheitlichen Vorteilen der Holzbauweise. Bei seinen Recherchen stieß er auch auf eine Firma in Österreich, die möglichst "chemiefreie" Fertig-Häuser aus "Mondholz" anbietet. Dieses wird nur im Winterhalbjahr bei abnehmendem Mond und bei Neumond geschlagen, gilt als besonders haltbar und widerstandsfähig und verlangt keinerlei chemische Holzschutzmittel. "Wer will, kann die Wände mit Lehm verputzen lassen und so sein Wohnumfeld besonders gesundheitsbewusst und gemütlich gestalten", so Reinhard Eichinger. Ein anderer positiver Aspekt: die geringe Wärmeleitfähigkeit des Massivholzes, die viel Heizenergie spart und gleichzeitig im Winter wie im Sommer für ein ausgeglichenes Wohnklima sorgt. Nicht zuletzt erfülle Voll- oder Massivholz als Baustoff alle baubiologischen Kriterien und – ohne besonderen Aufwand – alle Anforderungen des modernen Brandschutzes.

Aus Sicht der Grünen, so deren Resümee nach der Besichtigung, ist Holz ein wirklich nachhaltiger und bei richtiger Verarbeitung gesunder Baustoff, der nicht nur in der Region in großen Mengen heranwächst, sondern letztendlich auch wieder schadlos in den Kreislauf der Natur zurückgeführt werden kann – ohne Berge von Bauschutt und Sondermüll zu hinterlassen.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 21.04.2021
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