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Bündnis 90/Die Grünen

Landkreis Passau

  • Die Passauer Grünen im Austausch mit der Praml Group. -Foto: Weigl
    Die Passauer Grünen im Austausch mit der Praml Group. -Foto: Weigl

Wie die Energiewende gelingt

Bürokratieabbau für mehr E-Mobilität gefordert

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24. Sep. 2021 –

Energiewende und Elektromobilität standen im Mittelpunkt des Besuchs von Grünen-Bundestagskandidatin Stefanie Auer, Landesvorsitzendem Thomas von Sarnowski, Kreisvorsitzendem und Stadtrat Matthias Weigl, Kreisrat Frederic Sascha Müller, Susanna Lindlein, Sprecherin der Grünen Jugend Ostbayern, sowie Jule Witte und Jeremia Funk von der Grünen Jugend Passau bei der Praml Group. In Ruderting wurde zunächst der Ladepark und bei einem Rundgang das Unternehmen vorgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Kernfrage: Was muss sich ändern, damit die Energiewende gelingt? "Bürokratieabbau. Und zwar nicht nur darüber reden, sondern machen, sodass sich in der Praxis am Ende des Tages wirklich auch entscheidend etwas ändert. Das würde enorm entlasten", ist sich Ludwig Praml sicher. Einen Zahn zulegen könne man auch durch klare politische Rahmenbedingungen, ergänzt Martin Praml: "Gerade bei Themen wie Förderprogrammen, Planungsverfahren oder Anschluss einer neuen PV-Anlage ist bei der Umsetzungsgeschwindigkeit definitiv Luft nach oben."

Thomas von Sarnowski sieht Handlungsbedarf besonders beim Ausbau der Erneuerbaren Energien: "Der Boom beim E-Auto trifft auf den verschlafenen Ausbau der Schnelllade-Infrastruktur und der Erneuerbaren Energien, hier müssen wir neuen Schwung reinbringen. Das E-Auto ist eine große Chance für günstige und saubere Mobilität besonders auf dem Land, weil hier viele Menschen ein Eigenheim mit Dachflächen für Solarstrom haben."

Auch beim Ausbau der Infrastruktur müsse mehr passieren: "Wir brauchen den flächendeckenden Ausbau einer einheitlichen Ladeinfrastruktur, besonders im ländlichen Raum, inklusive Schnellladesäulen", sagt Stefanie Auer. "Nur so wird’s klappen, dass sich Elektrofahrzeuge auch in den ländlichen Regionen etablieren können." Außerdem sei Elektromobilität ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz.

Auch der Fachkräftemangel und die Situation der Ausbildungsplätze in der Region wurden angesprochen. Hier war man sich einig: Klimaschutz schafft Arbeitsplätze. Denn gelingen könne die Energiewende nur, wenn auch das Personal da ist, um sie umzusetzen. "Es ist schön, dass wir hier in der Region mit der Praml Group einen Akteur haben, der zeigt, wie die Transformation hin zur Klimaneutralität gelingen kann", bilanziert Auer.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 22.09.2021
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