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  • Die unterschiedlichsten E-Autos standen auf den Parkplätzen vor dem Betrieb und auch im Hof der Firma "Elektro-Bauer" in Ortenburg. Einige der "Stromer" standen den vielen neugierigen Besuchern des E-Mobil-Treffens auch für Probefahrten zur Verfügung. -Foto: Frank Saibold

Schaulaufen der Elektro-Autos

Begeisterung beim 10. E-Mobil-Treffen: "I gib meinen E-Flitzer nimmer her"

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29. Okt. 2019 –

War die Elektro-Mobiltät vor vier Jahren beim ersten E-Mobil-Treffen noch ein eher futuristisches Thema, so ist sie inzwischen in der sogenannten "Mitte der Gesellschaft" angekommen. Das wurde deutlich beim 10. E-Mobiltreffen, das Kreisrätin Halo Saibold und Energieberater Michael Barth jüngst organisierten. Fast 30 verschiedene Elektro-Autos von allen namhaften Automarken aus Deutschland, Europa, Amerika und Asien konnten in Ortenburg besichtigt und auch Probe gefahren werden.

Für Michael Barth, inzwischen seit vielen Jahren Besitzer eines E-Mobils, ist die Elektro-Mobilität nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung wichtig, sondern auch, weil das für Benzin und Diesel-Treibstoff benötigte Erdöl endlich ist und ein wichtiger und oftmals unverzichtbarer Rohstoff für viele Dinge des täglichen Lebens ist. Nicht selten sei der weltweite Kampf um das Erdöl Auslöser für Kriege und Feindschaften und die meist damit verbundenen Umweltzerstörungen. Nicht verschwiegen werden sollten andererseits nach Meinung von Michael Barth die Probleme, die derzeit mit der Gewinnung des für die Batterie-Herstellung notwendigen Lithiums verbunden seien. Doch gibt es laut Barth dazu inzwischen auch gute Nachrichten. Die Batterieforschung mache riesige Fortschritte und Ersatz-Rohstoffe für das in den Akkus verbaute Lithium seien in greifbare Nähe gerückt.

 

Eine weitere grundsätzliche Botschaft fügte Halo Saibold hinzu: "Elektro-Mobilität macht nur dann Sinn, wenn sie mit erneuerbarer und sauberer Energie betrieben wird". Anderenfalls würde die unumstößlich notwendige Energiewende mit dem Verzicht auf Atomstrom wieder in Frage gestellt. Ansonsten – so Saibold – sei heutzutage auch eine Verkehrswende dringend notwendig.Umstieg auf Bahnund Bus gefordertWo immer möglich, sei ein Umstieg auf den Bahn- und Busverkehr notwendig. Und gerade im Stadtverkehr und für Kurzstrecken sei das Elektro-Auto inzwischen das billigste und sauberste und damit das ideale Verkehrs- und Transportmittel.

Mit Erstaunen wurde von vielen Besuchern des E-Mobil-Treffens zur Kenntnis genommen, dass sich bei E-Mobilen inzwischen kaum noch die Preisfrage stellt, so Halo Saibold. Alltagstaugliche, gut ausgestattete Familien-Autos gibt es als Neuwagen inzwischen für weniger als 20000 Euro, wobei es freilich auch hochpreisige Luxus-Fahrzeuge gibt. Auch die Reichweite, ein früherer berechtigter Kritikpunkt an Elektro-Fahrzeugen, verliert täglich an Bedeutung, weil die Akku-Leistung der Fahrzeuge ständig zunimmt und gleichzeitig der Ausbau des Ladenetzes vielfach unbemerkt, aber trotzdem rasant vorangeht.

Die Kaufentscheidung für ein E-Mobil ist, so war es von vielen Besuchern des E-Mobiltreffens zu hören, im Kopf bereits gefallen – auch wenn sich diese aus nachvollziehbaren Gründen noch bis zum anstehenden Kauf eines Neuwagens hinauszögert. Gleichzeitig war auch die Begeisterung der E-Mobilbesitzer für ihr Fahrzeug unüberhörbar. Mehrfach wurde zum Ausdruck gebracht: "I gib meinen E-Flitzer nimmer her."

Quelle: Passauer Neue Presse vom 26.10.2019
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