• Die Anwohner von Reding bei Neuhaus am Inn hatten sich gegen den Bau eines Lkw-Parkplatzes und damit verbunden die Verlegung der Grenzkontrollen dort hin gewehrt. Nun lenkte das Bundesverkehrsministerium ein. −Foto: Archiv Jörg Schlegel
    Die Anwohner von Reding bei Neuhaus am Inn hatten sich gegen den Bau eines Lkw-Parkplatzes und damit verbunden die Verlegung der Grenzkontrollen dort hin gewehrt. Nun lenkte das Bundesverkehrsministerium ein. −Foto: Archiv Jörg Schlegel

Landkreis-Grüne danken den Redinger Bürgern

Wildt lobt "gut funktionierende Demokratie"

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11. Sep. 2019 –

Kreisvorsitzender Dirk Wildt bedankt sich im Namen der Passauer Landkreis-Grünen bei den Redinger Bürgern für ihr Engagement gegen die geplante Grenzkontrollstation an der A3 in Neuhaus am Inn. "Das Aus der Grenzstation Reding ist ein Beispiel für eine gut funktionierende Demokratie", schreibt er in einer Pressemitteilung.

Die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), die Planungen nicht mehr zu verfolgen, sei das Ergebnis von Bürgern, "die sich konstruktiv und unaufgeregt engagiert haben. Und mit dieser Entscheidung sind offensichtlich alle in Neuhaus am Inn, im Landkreis und im Bundesverkehrsministerium zufrieden", fasst Wildt die Geschehnisse zusammen.

"Mein Dank gilt allen Redingern und Redingerinnen sowie insbesondere Veronika Lippl und Hans Pilzweger, die eine Bürgerversammlung einberufen und die Bürgerinitiative ,Kein Lkw-Parkplatz bei Reding‘ gegründet haben. Dass die Initiative innerhalb kurzer Zeit auf über hundert Mitglieder angewachsen ist, zeigt nicht nur den großen Zuspruch, sondern auch den Willen der Bürger und Bürgerinnen vor Ort, politische Entscheidungsprozesse mitgestalten zu wollen", so der Kreisvorsitzende weiter. Die Bürger-Initiative sei auch deshalb ins Leben gerufen worden, weil Anfangs die gewünschte Unterstützung gegen den Lkw-Parkplatz durch den ersten und zweiten Bürgermeister ausgeblieben sei, schreibt Wildt. CSU-Gemeinderat Erwin Wagmann, der in Reding betroffen gewesen wäre, hatte wie auch der Landtagsabgeordnete Toni Schuberl (Bündnis 90/Die Grünen), von Anfang an für Öffentlichkeit gesorgt. "Es ist auch ihr Verdienst, dass am Ende dann ganz Neuhaus an einem Strang gezogen hat."

Nach dem Aus für die Grenzkontrollstation macht die Bürger-Initiative weiter. Die Initiative führt Lärmmessungen durch mit dem Ziel, dass der Neuhauser Ortsteil Reding vor Lärmbelastungen geschützt wird. Die Autobahn ist nur 300 Meter von den ersten Häusern entfernt. 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 09.09.2019
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