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  • Politische Handlungsfelder für die Kommune haben die Mitglieder des "Frischen Winds Salzweg" auf einer Klausur in Bischofsreut erarbeitet und jetzt in Straßkirchen vorgestellt. -Foto: Sanladerer-Fuchs

Global denken und lokal handeln

"Frischer Wind Salzweg" stellt auf Versammlung Klausur-Themen vor

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10. Okt. 2019 –

Umsetzung des Artenschutzgesetzes, Prüfung der Zukunftstauglichkeit von Gemeinderatsbeschlüssen, ISEK-Prozess der Gemeinde – diese Themen aus der Klausur der Wählergruppe "Frischer Wind Salzweg/Straßkirchen" in Bischofsreut standen im Mittelpunkt der öffentlichen Versammlung des "Frischen Winds" im Gasthaus Girmindl in Straßkirchen.

"Die globalen Herausforderungen sehen und auf lokale Ebene herunterzubrechen, ist unser zentrales Anliegen", sagte Vorsitzende Elisabeth Sanladerer-Fuchs. Sie skizzierte zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung wesentliche Inhalte der Klausur, die im Rahmen eines dreitägigen Jahresausflugs im August im Witikohof in Bischofsreut stattfand. Ein Vortragsvideo des Astrophysikers und Naturphilosophen Professor Harald Lesch anlässlich des diesjährigen Diözesanempfangs in Würzburg war auf der Klausur Grundlage für die Erarbeitung von politischen Handlungsfeldern in der Gemeinde.

"Es gibt kein Wissensdefizit sondern ein Handlungsdefizit. Und Handeln soll man da, wo man Einfluss hat. So gesehen ist jeder von uns gefordert", sagte die künftige Bürgermeisterkandidatin Sanladerer-Fuchs. Enttäuscht zeigte sie sich zusammen mit der jungen Aktivistin Katrin Scherer über die Ablehnung der letzten, im Gemeinderat gestellten Anträge, die eine Prüfung von Beschlüssen hinsichtlich der Zukunftstauglichkeit für kommende Generationen vorsahen.
Frederic "Sascha" Müller stellte die Umsetzung des von der bayerischen Landesregierung beschlossenen Artenschutzgesetzes als Handlungsfeld vor. Es gelte, sehr genau hinzuschauen und dafür zu sorgen, dass die öffentlichen Flächen gemäß den Richtlinien des Gesetzes behandelt würden. Wer hierfür zuständig sei und wie der Vollzug des Artenschutzgesetzes kontrolliert werde, war eine offene Frage des Abends.

Wie die Bevölkerung der Gemeinde gegenwärtig den ISEK-Prozess wahrnehme, wurde lebhaft diskutiert. Tenor der Wortmeldungen war, dass "sich nichts bewege". Neben der durch die Förderprogramme bedingten aufwändigen Regularien sahen Sanladerer-Fuchs und ihre Gemeinderatskollegen der Fraktion eine Ursache in einer de facto nicht umgesetzten Projektablaufplanung, welche die Schritte zeitnah angeht und entsprechend kommuniziert.

Nach dem offiziellen Ende der Versammlung mit der Bekanntgabe der Termine für die Nominierungsversammlung des "Frischen Winds" am 15. November im Landgasthof Spetzinger und für die Veranstaltung "Zukunftspolitik: Global denken – lokal handeln" am 2. Dezember im Salzweger Pfarrsaal, politisierte man noch angeregt weiter. 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 07.10.2019
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