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  • Gruppenbild mit der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der GRÜNEN Jamila Schäfer (5. v. r.). Mit dabei beim GRÜNEN-Besuch im „Café Welcome“ waren (von l.n.r.) Michael Zink, Mais Hatahet, Jutta Pusch, Winfried Bergmann, Halo Saibold, Timm Schulze, Wolfram Plischke, Heinz Menzel, Saada Aborashed, Werner Geiger. Nicht auf dem Bild ist der Landesvorsitzende der Bayerischen GRÜNEN, Eike Hallitzky

„Gemeinsam für Flüchtlinge“ - Grüner Besuch im „Café Welcome“

Lob und Anerkennung für den „Arbeitskreis Vilshofener Asylbewerber e.V.“

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15. Apr. 2019 –

Im Rahmen ihrer Niederbayern-Tour hat die Stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“, Jamila Schäfer, auch im „Café Welcome“ des „Arbeitskreises Vilshofener Asylbewerber e.V. (AVA)“ Station gemacht. Mit dabei waren auch der Landesvorsitzende der Partei, Eike Hallitzky, und Kreisrätin Halo Saibold, die selbst im Arbeitskreis aktiv ist.  

Empfangen wurde die Delegation vom kommissarischen AVA-Vorsitzenden Wolfram Plischke und einigen Vorstandsmitgliedern des Vereins. Plischke und Jutta Pusch stellten zunächst den Sinn und Zweck des Vereins vor und verwiesen auf die zahlreichen ehrenamtlichen Integrations-Bemühungen. Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung bei Behördengängen, die Nachhilfe für Kinder, Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache, die Familienbetreuung, eine Kleiderkammer, ein Möbellager und nicht zuletzt der Betrieb des „Café Welcome“, in dem sich in gemütlicher Atmosphäre Einheimische und Flüchtlinge begegnen. Die dafür notwendigen Räumlichkeiten im „Segl-Haus“ in der Lautensackstraße werden auf Vermittlung von Jutta Pusch von der „Freikirche der Adventisten“ kostenlos zu Verfügung gestellt. Auch in der Vermittlung von Arbeitsplätzen sieht der Verein eine wichtige und notwendige Aufgabe und stößt damit in vielen Fällen auf unverständliche bürokratische Hindernisse. Unverständlich deshalb – so Michael Zink, ebenfalls AVA-Vorstandsmitglied – weil unser Land dringend Arbeitskräfte braucht, aber die Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen durch bestehende gesetzliche Vorgaben massiv verhindert wird.  

Von Seiten der GRÜNEN erntete der Verein viel Lob und Anerkennung, weil er wesentlich dazu beiträgt, dass sich das Zusammenleben der einheimischen Bevölkerung mit den Flüchtlingen in Vilshofen und Umgebung weitgehend unproblematisch abspielt. Kritik wurde an der Staatsregierung geäußert, die eher eine Politik der Isolation und Abschreckung betreibt, die angeblich dazu dienen soll, dass weniger Menschen ihre Heimat verlassen und zu uns kommen. Dazu die stellvertretende Bundesvorsitzende der GRÜNEN, Jamila Schäfer: „Das ist an Zynismus kaum zu überbieten. Niemand flieht freiwillig aus seiner Heimat und nur ein kleiner Teil der Geflüchteten will überhaupt nach Europa. 88 Prozent aller Geflüchteten leben in Entwicklungsstaaten. Und dass inzwischen viele Menschen hilflos im Mittelmeer ertrinken, weil die reichen europäischen Staaten kein Erbarmen haben, ist nach Meinung von Jamila Schäfer ein Skandal, der kaum zu übertreffen ist. Ergänzend dazu der Landesvorsitzende der GRÜNEN, Eike Hallitzky: „Wir GRÜNEN wollen Menschen in Not helfen. Dazu gehört eine global gerechte Politik ebenso wie ein friedliches Zusammenleben vor Ort, das in vielfacher Hinsicht gefördert werden muss, so wie dies der ‘Vilshofener Arbeitskreis Asylbewerber‘ in vorbildlicher Weise praktiziert“.

Zur Abrundung des intensiven Gesprächs wurde noch ein Videofilm vorgeführt, in dem kurz und prägnant über die vielfältige Arbeit des Vilshofener Flüchtlings-Helferkeises berichtet wird. Der Film kann im Internet unter „www.ava-vilshofen.de“ angeschaut werden.

 

 

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