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  • Die Anwohner von Reding bei Neuhaus am Inn hatten sich gegen den Bau eines Lkw-Parkplatzes und damit verbunden die Verlegung der Grenzkontrollen dort hin gewehrt. Nun lenkte das Bundesverkehrsministerium ein. −Foto: Archiv Jörg Schlegel
    Die Anwohner von Reding bei Neuhaus am Inn hatten sich gegen den Bau eines Lkw-Parkplatzes und damit verbunden die Verlegung der Grenzkontrollen dort hin gewehrt. Nun lenkte das Bundesverkehrsministerium ein. −Foto: Archiv Jörg Schlegel

Entscheidung: A3-Grenzkontrollen werden nicht nach Reding verlagert

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22. Aug. 2019 –

Die Grenzkontrollstelle auf der A3 bei Pocking (Landkreis Passau)wird nicht nach Neuhaus am Inn verlagert. "Auf Drängen der Region nimmt das Bundesverkehrsministerium von den Untersuchungen für eine neue Grenzkontrollstelle mit Parkplatz an der A3 im Bereich Reding Abstand", teilte das Landratsamt Passau der PNP mit.

Landrat Franz Meyer, Landtagsabgeordneter Walter Taubeneder sowie der erste und zweite Bürgermeister von Neuhaus am Inn, Josef Schifferer und Stefan Dorn, hatten sich zusammen an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gewandt, "um die Bedenken der Region rund um die Planungen zu einer neuen Grenzkontrollstelle an der A3 zwischen Suben und Pocking einzubringen". Vorangegangen war ein Behördentermin mit der Autobahndirektion Südbayern, in dem sich die örtlichen Politiker über den Sachstand informieren ließen. "Nach dem kurzfristig anberaumten Gespräch mit Verkehrsminister Andreas Scheuer steht nun fest: Aufgrund der langjährigen Planungs- und Bauzeit und der schwierigen geografischen Lage im Retentionsraum des Inns sowie der Nähe zu Siedlungsgebieten werden die Machbarkeitsuntersuchungen für eine neue Grenzkontrollstelle zwischen Suben und Pocking nicht weiterverfolgt", teilt Landrat Franz Meyer mit. Damit verbunden sei jedoch die Forderung der örtlichen Politiker an Bundesinnenminister Horst Seehofer, "für die Grenzkontrollen baldmöglichst effektivere Ansätze umzusetzen".

Die Grenzkontrollstelle Rottal-Ost auf der A3 bei Pocking stellt seit Jahren die Nerven von Pendlern und Anwohnern auf die Probe: Wer nicht im Stau stehen will, weicht über Neuburg am Inn aus, wo sich zeitweise bis zu 1000 Fahrzeuge pro Tag durch die Ortschaft schieben. Eine Lösung schien die Ankündigung Scheuers im Mai, eine Machbarkeitsstudie für die Fläche bei Reding zu erstellen und die Grenzkontrollen gegebenenfalls auf einen Lkw-Parkplatz zu verlegen, der dort gebaut werden sollte. Das stieß auf großen Widerstand der Redinger Anwohner, die eine Bürgerinitiative gründeten. − rot

Quelle: Passauer Neue Presse vom 22.08.2019
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