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  • Bei der Liste FWG/Grüne stehen Frauen in der ersten Reihe und auch auf den ersten Plätzen. Nicht alle Kandidaten waren beim Fototermin dabei. – Foto: pnp
    Bei der Liste FWG/Grüne stehen Frauen in der ersten Reihe und auch auf den ersten Plätzen. Nicht alle Kandidaten waren beim Fototermin dabei. – Foto: pnp

Die Stadtratsliste von FWG/Grüne steht

Silvia Ragaller ist Spitzenkandidatin – Die ersten sechs Plätze sind von Frauen besetzt – Durchschnittsalter 50 Jahre

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03. Dez. 2019 –

Vilshofen. Die freie Wählergemeinschaft "FWG – Bürger für Vilshofen" und die Grünen machen bei der Kommunalwahl 2020 wieder gemeinsame Sache. Das wurde bei der Aufstellungsversammlung beschlossen.

Stadträtin Brigitte Pollok-Will, Vorsitzender der FWG, konnte in einem Rückblick viele Anträge und Vorschläge aufzählen, die die Fraktion FWG/Grüne in den vergangenen Jahren eingebracht hat.
Dazu gehören laut Pollok-Will das Stadtentwicklungsmanagement ebenso wie das Energie- und Klimaschutzmanagement, eine Reihe von Maßnahmen zum Artenschutz, die Einführung des Ökostroms bei den Stadtwerken, die nachhaltige Beschaffung, flächensparendes und nachhaltiges Bauen, Fahrradwege und sichere Fußgängerüberwege, Ferien- und Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder, mehr Jugendarbeit, Barrierefreiheit, der Bewegungsparcours und das Familienfest im Ginkgopark sowie eine Reihe von Angeboten für Senioren. Pollok-Will betonte, dass die Fraktion FWG/Grüne stets gegen die unsinnige Konzentration der Einkaufsmärkte entlang der Aidenbacher Straße gewesen sei, gegen die Verlagerung von Lidl, gegen die 3. Schiffsanlegestelle und allgemein gegen die Zersiedelung der Landschaft.

Die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten nahm breiten Raum ein, denn diese wurden nicht nur in einer Powerpoint-Präsentation gezeigt. Jede Kandidatin und jeder Kandidat kam zu Wort und erklärte, was ihm/was ihr besonders wichtig sei und wofür er bzw. sie sich einsetzen wolle. Dabei fiel auf, dass es einen breiten Konsens gab, weil immer wieder die Themen Umwelt- und Klimaschutz, ein besserer ÖPNV, weniger Flächenverbrauch sowie der soziale Zusammenhalt, die Stärkung der Gemeinschaft und Teilhabe auch für die Schwächeren genannt wurden.

Er wolle dazu beitragen, dass auch die Kinder und Enkel noch gesund und in einer intakten Umwelt leben können, begründete z.B. Neumitglied Stefan Igl aus Pleinting seine Kandidatur. Für mehr Angebote im Rahmen von "Gesunde Stadt" will sich Judith Zwerenz aus Sandbach einsetzen und der jüngste Kandidat, Maximilian Hofbrückl, versteht sich als Ansprechpartner in Fragen, die die Jugendlichen betreffen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist ihm darüber hinaus ebenso ein Anliegen wie mehr Inklusion. Der Ortsvorsitzende der Caritas, Josef Rankl, sprach u.a. die Notwendigkeit eines Citybusses an.

Spitzenkandidatin ist Stadträtin Silvia Ragaller, die ihre Schwerpunkte wie bisher im sozialen und ehrenamtlichen Bereich sieht. Eine senioren- und behindertengerechte Stadt, mehr bezahlbare Wohnungen, wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten wie der Bürgerladen oder die Dorfläden sind ihre Anliegen ebenso wie ein verkehrsberuhigter und fußgängerfreundlicher Stadtplatz.

Brigitte Pollok-Will will die Stadt noch familienfreundlicher machen z.B. durch mehr Kinderbetreuungsangebote, die Ausweitung der Sozialarbeit an Schulen und will erreichen, dass allen Bevölkerungsgruppen Zugang zu Vereins- und Kulturangeboten ermöglicht wird.

Veronika Fischl, Ortssprecherin der Grünen aus Albersdorf, ist besonders die Verbesserung der Fahrradwege und des ÖPNV ein großes Anliegen. Dafür setzt sich auch Else Rauch aus Alkofen ein, der insbesondere die Anbindung der Ortsteile, aber auch die Müllvermeidung wichtig ist.

Anita Hofbauer, Kreisrätin der ÖDP und Vorsitzende des Eine Welt Kreises, nannte neben dem Umweltschutz die Entwicklung des Kreiskrankenhauses Vilshofen als ein Schwerpunktthema.

"Das ist ein harmonisches Team aus vielfach ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern", kommentierte ein Versammlungsteilnehmer die Vorstellung. Auf der Liste seien alle Altersgruppen von 18 bis 73 und ein breites Spektrum an Berufen vertreten. Auffällig ist der hohe Frauenanteil – die ersten sechs Plätze sind von Frauen belegt.

Einstimmig wurde schließlich der Listenvorschlag angenommen.

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