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  • Kreisrätin Halo Saibold

Bauernverband Passau kneift: Kein Interesse am Dialog!!

Gesprächsangebot nicht aufgegriffen – oder traut man den Frauen keine Meinung zu???

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26. Apr. 2019 –

Halo Saibold, Initiatorin der Passauer Demo „Wir haben es satt – auch in Niederbayern“ und Kreisrätin der Grünen ist gefrustet: „ Ich bin sehr enttäuscht über das Verhalten des Bauernverband Passau! Nicht einmal eine Antwort ist ihm mein Dialog-Vorschlag wert! Für mich hat der BBV sämtliche Glaubwürdigkeit endgültig verloren und die BBV-Parole „Wir müssen miteinander statt übereinander reden“ erweist sich als belangloses Geschwätz!

Da das Problem des BBV mit dem Naturschutz und den Initiatoren des Volksbegehrens sowie mit den Demo-Betreibern in keiner Weise gelöst zu sein schien, hatte ich den Bauernverband schriftlich zu einer Dialogveranstaltung eingeladen.  In der letzten Zeit führte ich mehrere Gespräche mit Bäuerinnen und merkte die tiefe Verunsicherung und auch eine Verletzung der Gefühle durch vermeintliches „Verteufeln“ ihrer Tätigkeit. Um so dringender wollte ich an einem besseren Verständnis zwischen Bauern und Verbrauchern arbeiten und dafür auch neue Wege gehen.

Deshalb hatte ich Ende März ein Gespräch nur mit Frauen vorgeschlagen. Nach 100 Jahre Frauenwahlrecht muss es doch endlich auch einmal möglich sein, eine Problemlösung nur mit Frauen zu versuchen!

Deshalb hatte ich folgende Teilnehmerinnen vorgeschlagen:

Von BBV-Seite sollten - meiner Meinung nach - die BBV-Kreisbäuerin Renate Stöckl und Anni Regner (Kreisrätin und Bäuerin) als LAG-Passauer Land-Vorsitzende sowie Cornelia Wasner-Sommer als Kreisvorsitzende der (CSU)Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft (Bezirks- und Kreisrätin) teilnehmen.

Auch die ebenfalls vorab informierten Frauen haben nicht reagiert und die ausgestreckte Hand ausgeschlagen.

Von unserer Seite aus schlug ich Agnes Becker (Kreisrätin) als Vertreterin am "Runden Tisch" in München, Edith Lirsch, Bäuerin und Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft und Hellgard Gillitzer vom Kreisvorstand des BN vor.

Das Ergebnis – Fehlanzeige – keine Antwort! Der Bauernverband erweist sich offensichtlich als zahnloser Tiger, der den Schwanz einzieht, wenn es konkret wird. Er fürchtet sich offensichtlich vor dem von ihm selbst geforderten Dialog mit den Umweltschützern und Verbrauchern. Ein gegenseitiges Verständnis kann so jedenfalls nicht aufgebaut und gepflegt werden.

Söders Aussage zur Übernahme des Volksbegehrens hat wohl dem Passauer BBV die Stimme verschlagen!!

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