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Bündnis 90/Die Grünen

Landkreis Passau

  • GRÜNEN Kreistagsfraktion bei ILE Passauer Oberland
    GRÜNEN Kreistagsfraktion besuchte die ILE Passauer Oberland. v.l.n.r.: Projektmanagerin Barbara Messerer, Kreisrätin Veronika Fischl, Fraktionsvorsitzender Eike Hallitzky, Kreisrätin Jutta Koller, Kreisrätin Halo Saibold, Bürgermeister Rudolf Müller, Kreisrätin Brigitte Steidele, Bürgermeister Stephan Gawlik, Kreisvorsitzende Astrid Gelaudemans

Für das Wohl der Region, der Menschen im Landkreis und zum Schutz des Klimas

Kreistagsfraktion der GRÜNEN informiert sich über die „Öko-Modellregion Passauer Oberland“

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28. Jul. 2020 –

Seit Mai 2019 gibt es im Landkreis Passau auch eine Ökomodell-Region, das "Passauer Oberland" mit Sitz in Ruderting. Die 11 Gemeinden, die zuvor schon zur "ILE Passsauer Oberland" zusammengeschlossen waren, bewarben sich beim Bayerischen Landwirtschaftsministerium um den Titel einer Ökomodellregion nach dem Programm „Bioregio 2000“ - und bekamen ihn! Leider gibt es bis jetzt in ganz Niederbayern – so Kreisrätin Halo Saibold - nur 2 Ökomodellregionen: Das "Ilzer Land" und das "Passauer Oberland". Diese Regionen schließen aneinander an und können zusammen z. B. das Projekt "Weidefleisch" und den Ökolandbau vorantreiben.

Bei dem von Halo Saibold arrangierten Informationsbesuch stellte zunächst Stephan Gawlik, Bürgermeister der Gemeinde Fürstenstein und ILE-Vorsitzender, die „ILE Passauer Oberland“ vor. Im Rahmen der „Integrierten Ländlichen Entwicklung“ („ILE“) haben sich insgesamt 11 Gemeinden nördlich der Donau freiwillig zusammengeschlossen. Gemeinsam bearbeiten die Kommunen verschiedene Themen, um ihre Region dauerhaft zu stärken und weiter voranzubringen. Dabei spielen die Handlungsfelder Demographie, Energie und Umwelt, Ortsentwicklung, Tourismus und Freizeit, Vereine und Ehrenamt, Verwaltungskooperation und Wirtschaft eine bedeutende Rolle.

Rudolf Müller, Bürgermeister der Gemeinde Ruderting und zugleich handlungsführender Bürgermeister der „Ökomodell-Region“ schilderte anschließend, wie es zu diesem kommunalen Zusammenschluss kam. Vorausgegangen war eine Bewerbung, zu der sich die Bürgermeister aller 11 Gemeinden des Passauer Oberlandes gemeinsam entschlossen hatten. Mit verschiedenen Akteuren wurden Projekte erarbeitet, die in der Öko-Modellregion nun umgesetzt werden. 

Zuständig für die Umsetzung ist Barbara Messerer, die Projektmanagerin der „Öko-Modellregion Passauer Oberland“. Sie stellte der GRÜNEN-Kreistagsfraktion einige der Projekte vor. Im Rahmen der Klimaschutzoffensive an den Schulen im „Passauer Oberland“ wird in den kommenden Schuljahren der Ökolandbau und dessen Wertschöpfung für die Region verstärkt aufgegriffen. Zudem können ökologisch wirtschaftende Betriebe in der Region von den Schülerinnen und Schülern besucht werden. Die Umstellung der Verpflegung in den Schulen auf Bio-Produkte wird ebenfalls in Angriff genommen. Hier werden interessierte Einrichtungen durch ein Coaching begleitet, das bei der Umstellung auf regionale und biologische Produkte unterstützt. Um regionale Vermarktungswege zu stärken, ist derzeit ein (bio-)regionaler Einkaufsführer in Arbeit, der in Kürze veröffentlicht werden kann. Kreisrätin Halo Saibold wies bei der Gelegenheit auf die mit Unterstützung des Landkreises herausgebrachte "Genießerfibel" hin, die es sowohl in schriftlicher und digitaler Form gibt und die auch über die Rathäuser verteilt wird.

Die Gemeinden des Passauer Oberlandes bringen sich in die „Öko-Modellregion Passauer Oberland“ ein, indem kommunale Flächen unter dem Motto ‚Omas’s Garten für alle‘ auf ökologisch sinnvolle Art und Weise genutzt werden. In diesem Zusammenhang wurden beispielsweise Gemüse-Hochbeete in Salzweg etabliert, eine Hecke in Ruderting gepflanzt und mehrjährige Blühflächen in Aicha vorm Wald angelegt. Weitere Aktionen in den Gemeinden sind für den Herbst angedacht.

Brigitte Steidele, Kreisrätin und 3. Bürgermeisterin in Bad Füssing, regte an, speziell das Holz, auch im Interesse der Waldbauern, als Energieträger, aber auch als Baustoff ins Visier zu nehmen, da dies aus wirtschaftlichen, ökologischen und energiepolitischen Gründen für die Region wichtig ist. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass auch die GRÜNEN einen Antrag zu BioRegio 2000 eingebracht haben, wonach landkreiseigene Einrichtungen bio-regionale Produkte einkaufen und verwenden sollen.

Abschließend der Vorsitzende der GRÜNEN-Kreistagsfraktion Eike Hallitzky und die ebenfalls am Gespräch beteiligte GRÜNEN-Kreisvorsitzende Astrid Gelaudemanns: „Es gibt viele Möglichkeiten, - so unsere Erkenntnis aus diesem wertvollen und informativen Gespräch – um sich gegenseitig zu unterstützen. Zum Wohle der Menschen in der Region, des Landkreises insgesamt und nicht zuletzt zum Schutz unseres Klimas!“

Pressemitteilung vom 27.07.2020

 

 

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