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im Passauer Land

  • Foto: Saibold

Horst Seehofer ignoriert ganz offensichtlich die atomare Gefahr aus Temelin

Halo Saibold: "Ein seltsames Schweigen!"

01. Sep. 2017

Das marode Atomkraftwerk im tschechischen Temelin, nicht weit weg von der bayerischen Grenze, stellt aufgrund der bekannten technischen Mängel im Inneren des Reaktors eine ernsthafte atomare Bedrohung für die Menschen in Ostbayern dar.

Doch während sich die politischen Verantwortungsträger vor Ort Sorgen machen, scheint der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer diese Gefahr zu ignorieren oder zu verdrängen.

Nicht zufällig oder gar aus Jux und Tollerei, sondern aufgrund ernsthafter Besorgnis haben sich die Landräte aus Passau, Freyung-Grafenau, Regen und aus Wunsiedel schriftlich an Bundesumweltministerin Hendricks gewandt mit der Bitte, auf die Regierung in Prag dahingehend einzuwirken, dass eine zeitnahe Überprüfung der bekannten technischen Mängel erfolgt und diese behoben werden.

 

"Und weil der Bayerische Ministerpräsident angeblich mit Tschechien ein gut nachbarschaftliches Verhältnis pflegt, habe ich mich bereits am 20. Juni dieses Jahres mit einem freundlichen Brief an ihn gewandt und ihn darum gebeten, ebenfalls in Prag zu intervenieren und eine technische Überprüfung des Atomkraftwerks Temelin einzufordern. Mangels einer Antwort habe ich mich mit dem gleichen Anliegen am 24. Juli erneut an Herrn Seehofer gewandt. Auch auf diesen Brief liegt bisher keinerlei Antwort aus der Staatskanzlei vor", so Kreisrätin Halo Saibold.

 

"Dieses seltsame Schweigen des Ministerpräsidenten veranlasst mich inzwischen zu der Annahme, dass er die drohende atomare Gefahr für die Bevölkerung und Ostbayern, die vom Atomkraftwerk in Temelin ausgeht, ganz offensichtlich ignoriert und nichts damit zu tun haben will. Über das 'Warum' kann ich nur spekulieren. Ich bin allerdings der Meinung, dass auch Herr Seehofer verpflichtet ist, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln den berühmten Schaden vom Volke abzuwenden. Und er wäre gut beraten, bei Bierzelt-Reden und anderen Gelegenheiten unsere Heimat nicht länger als 'Vorstufe zum Paradies' zu bejubeln, weil diese leicht und schnell, aber hoffentlich niemals zur 'atomaren Hölle' werden kann", so Halo Saibold weiter. 

Quelle: Passauer Woche vom 01.09.2017

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